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Kinderbetreuung - jetzt sind die Männer gefragt...

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Zum Glück auch bei uns.  Aber das ist nicht alltäglich, denn trotz aller Förderprogramme von Bund und Ländern, bleiben Männer in den Kinderbetreuungen selten.

Laut t-online.de gab es 2018 bundesweit in den Kinderbetreuungen knapp 36.000 Erzieher – das ist ein Anteil von gut 6 Prozent. In der Tagespflege beträgt der Anteil der männlichen Kräfte 3,8 Prozent. Der Spiegel berichtet von einer Empfehlung der Europäischen Union bereits aus dem Jahr 1996, den Männeranteil auf 20 Prozent zu erhöhen. Aber auch wenn sich die Quote in Deutschland mittlerweile verdoppelt hat – mit 5,85 Prozent liegt sie noch weit vom Ziel entfernt.

Wir in der Klinik Maximilian sind froh, dass es auch männliche Mitarbeiter in unserer Kinderbetreuung gibt und haben zwei unserer Mitarbeiter zu ihrem beruflichen Alltag befragt: 

Adrian (rechts) ist seit Mai 2018 in der Klinik tätig und arbeitet als Kinderbetreuungshelfer in der Gruppe 4 bei den „Honigbienen“. Er hat täglich mit Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren zu tun.

Samuel (links) ist seit Oktober 2018 als Erzieher in der „Edelweiß“-Gruppe 15 tätig. Hier arbeitet er mit Kindern im Grundschulalter von sieben bis neun Jahren.

Was sind für Euch die Höhepunkte im beruflichen Alltag als Erzieher/Kinderbetreuungshelfer?

Adrian: Wenn ich morgens im Speisesaal meinen ersten Kaffee hole und schon mit einem breiten Grinsen von den Kindern begrüßt werde.
Samuel: Kinder sind meist sehr ehrlich und sagen was sie denken… wenn man dann Komplimente und Lob bekommt, ist mein Tag gerettet.

Was ist Eurer Meinung nach die wichtigste Eigenschaft für einen erfüllten Berufsalltag?

Samuel: Ein sicheres, aber trotz allem offenes und herzliches Auftreten.
Adrian: Starke Nerven sind von Vorteil… und man sollte sozial, gut organisiert, geduldig und aufmerksam sein.

Habt Ihr das Gefühl als Mann einen anderen Stellenwert für die Kinder/Eltern zu haben?

Adrian: Ich höre bei der Anreise sehr häufig von Eltern, dass es schön ist, auch Männer in dieser Branche zu haben. Ich bin mir sicher, dass die meisten Kinder (vor allem die Jungs) gerne eine männliche Person als Ansprechpartner in der Betreuung haben.

Wie empfindet Ihr es, beinahe nur weibliche Kollegen zu haben?

Samuel: Ich erlebe es als sehr positiv, da man sich untereinander mit den eigenen Stärken ergänzt. Männer und Frauen bereichern sich durch ihre unterschiedliche Interessen und Begabungen in der Arbeit.

Eins steht für die beiden fest… in die Arbeit mit Kindern kann man seine Begabungen, Interessen und Wissen voll mit einbringen und hat zudem sehr viel Spaß und Abwechslung. Denn das ist sicher: Wir alle lernen täglich sehr viel von den Kindern dazu!