Kinesiotape – Unterstützung von Heilprozessen

Was vorerst nur im Leistungssport zur Anwendung kam, ist heute eine gängige Therapie geworden - Kinesiotape.

Als der japanische Chiropraktiker Kenzo Kase das Kinesiotape entwickelte, ahnte er wohl nicht, welchen Trend er damit schaffen würde. Was vorerst nur im Leistungssport zur Anwendung kam, hat sich heute auch als Therapie etabliert. Auch wir setzen in unserer Klinik auf die Unterstützung von körpereigenen Leistungs- und Heilungsprozessen bei voller Beweglichkeit über Kinesiotape.

Was ist Kinesiotape?

Beim Kinesiotape handelt es sich um ein elastisches Tape aus Baumwollgewebe, das zwar nur einen geringen Elasthan-Anteil aufweist, der aber für die Dehnung eine große Rolle spielt. Auf den meisten Tapes befindet sich ein wirkstoff- und latexfreier Acrylharzkleber, der wellenförmig aufgetragen wird. Durch die eigene Körperwärme wird dieser Kleber aktiviert.

Da es sich auch zum Duschen eignet, kann das Tape über mehrere Tage hinweg angelegt werden. Regulär wird das Tape für zirka fünf Tage getragen. Damit das Tape länger hält, werden die Ecken abgerundet.

Wie wirkt Kinesiotape?

Kinesiotape hat einen großen Einfluss auf die Muskelfunktion, es steigert die Mikrozirkulation, den Lymphabfluss, reduziert den Schmerz und beeinflusst darüber hinaus die Haut- und Faszienstrukturen. Je nach Problem kommen verschiedene Anlagetechniken zum Einsatz, um einen Wirkungsschwerpunkt zu erzielen (Muskeltechnik, Approximationstechnik, Remodulierungstechnik usw.). Der Vorteil: Es gibt kaum Nebenwirkungen, sehr selten allergische Hautreaktionen, z. B. durch den Kleber

Da der Laie keine anatomischen und pathophysiologischen Kenntnisse hat und auch keine über die Praxis des Tapens, gehört die Methode in die Hände von geschulten Fachkräften.

Vorteil: kaum Nebenwirkungen und sehr selten allergische Hautreaktionen z.B. durch den Kleber. Wer doch allergisch reagiert, kann auf spezielle Sensitiv Tapes zurückgreifen. Bei besonders sensibler, infektiöser, verletzter oder wundheilungsgestörter Haut und bei einer bekannten Allergie gegen das Tape sollte Kinesiotape nicht angewendet werden.