Neurodermitis - Basistherapeutika können helfen

Bei einer Neurodermitis ist die Hautbarriere gestört. Häufig wird diese Krankheit vererbt und bricht bei bestimmten Auslösern wie Textilien, Infektionen, Stress, Kälte oder Wärme aus.

In fast jeder Kindertagesstätten-Gruppe oder Schulklasse muss mit Kindern gerechnet werden, die an Neurodermitis leiden, so das Robert-Koch-Institut. Die Neurodermitis (= atopische Dermatitis, atopisches Ekzem, endogenes Ekzem) ist eine chronische, nicht infektiöse Hauterkrankung, die zumeist mit starkem Juckreiz einhergeht, und unterschiedliche Schweregrade aufweist. Dies kann ‑ je nach Lokalisation und Ausdehnung der Neurodermitis ‑ die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Bei einer Neurodermitis ist die Hautbarriere gestört. Häufig wird diese Krankheit vererbt und bricht bei bestimmten Auslösern wie Textilien, Infektionen, Stress, Kälte oder Wärme aus. Grundlegendes Symptom ist die Hauttrockenheit, die zur Entzündung führen kann. Die Anwendung einer dem Hautzustand angepassten Basistherapie (fette Salbengrundlagen auf trockener Haut, Öl-in-Wasser-Emulsionen bei weniger trockener Haut) und Hautreinigung stellt einen wichtigen Bestandteil der Basistherapie bei Neurodermitis dar, die auch bei fehlenden Zeichen der Entzündung angewandt werden muss.

Basistherapeutika wird immer zur Behandlung der Neurodermitis eingesetzt. Eine angemessene Hautreinigung einschließlich der Bäder ist Bestandteil der Basistherapie.

Auch wir arbeiten in unserer Klinik zur Behandlung von Neurodermitis mit diesen Basistherapeutika. Dazu gehört:

  1. Basistherapie mit pflegenden Salben, Lotionen
  2. Med. Bäder in der physiotherapeutischen Abteilung mit Zusätzen wie Meersalz, Molke, bei Erwachsenen sog. Softpack-Behandlung
  3. Med. Bäder im Patientenzimmern mit Hautöl- oder Weizenkleie-Zusätzen
  4. Lokaltherapie mit verschiedenen Wirkstoffen nach dem Stufentherapieschema
  5. Vermittlung von Informationen zu der Erkrankung